Hannover, 14.06.2022

Innerstädtische Nachverdichtung am Beispiel des LimHof in Hannover

Wohnraum fehlt vielerorts und verfügbare Gewerbeimmobilien sucht man in manchen Innenstädten vergeblich. Doch Städte wachsen und stehen gleichzeitig vor der Herausforderung, genügend Grün- und Versickerungsflächen zu schaffen. Eine gute Lösung: innerstädtische Nachverdichtung.

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Das Konzept nutzt freie Flächen im Bereich bereits bestehender Bebauung – für die nicht selten besondere architektonische Meisterleistungen erbracht werden müssen. Baulücken schließen oder Dächer aufstocken – viele verschiedene Konzepte lassen immer wieder Hoffnung aufkeimen, aus den noch zur Verfügung stehenden Stellen, neue nutzbare Gewerbeimmobilien entstehen zu lassen – ohne weiter in die Natur eingreifen zu müssen.

 

Eine Nachverdichtung bietet sich an, um Bestandsflächen in der Stadt optimal zu nutzen, ohne weitere Flächen versiegeln zu müssen. Die Vorteile innerstädtischer Nachverdichtung liegen daher vor allem in der Vermeidung von Landschaftseingriffen. Sie bieten aber auch die Möglichkeit, bereits vorhandene Infrastruktur der Stadt sinnvoll zu nutzen.

 

Potenziale für den Bau ergeben sich dabei aus diversen städtebaulichen Ausgangslagen: Beispielsweise die Erschließung von Baulücken, eine Aufwertung von Bestandsgebäuden durch Anbauten oder Aufstockungen oder die Nachverdichtung von Geschosswohnungsbaugebäuden. Auch ein Abriss maroder Objekte, um dort neue Gebäude entstehen zu lassen, ist eine der zahlreichen Möglichkeiten, eine Nachverdichtung in Innenstädten zu realisieren.

 

Mit einem Projekt in der Innenstadt von Hannover hat KRASEMANN Immobilien erfolgreich neue Maßstäbe gesetzt.

 

Der LimHof – Herausforderungen der Lückenbebauung

 

Als Ausgangslage diente der Abbruch eines sanierungsbedürftigen Geschäftsgebäudes mit anschließender Lückenbebauung mitten in der hannoverschen Fußgängerzone.

Der Neubau des LimHof verlief nach zwölfmonatiger Bauzeit – trotz Covid-19-Pandemie – zeitlich im Rahmen, sagt Nick André Krasemann, Geschäftsführer der KRASEMANN Immobilien Asset Management GmbH.

 

„Vor allem in der städtischen Nachverdichtung muss man einige wichtige Voraussetzungen beachten und sich vor Baubeginn auf besondere Herausforderungen einstellen. Die engen Zufahrtswege zur Baustelle beispielsweise waren nur eine davon. Dennoch sind wir mit dem Verlauf des Projektes mehr als zufrieden. Und wir sind davon überzeugt, dass eine Nachverdichtung im innerstädtischen Bereich fast immer sinnvoll ist.“

 

Neben den beengten Räumen waren die besonderen Herausforderungen dieser Baustelle vor allem eine komplizierte Baustelleneinrichtung und die Gegebenheiten eines Baudenkmals auf der Vorderseite sowie eine Bestandsbebauung auf der rückwärtigen Seite. Dennoch ist es KRASEMANN gelungen, die Idee des Denkmals aufzunehmen und den Neubau filigran sowie zugleich nachhaltig mit einer langlebigen Natursteinfassade zu gestalten.

Die neue Geschäftsimmobilie an der Limburgstraße 2/Packhofstraße 16 in Hannover umfasst eine Gesamtfläche von 1.135 Quadratmeter und 333 Quadratmeter Grundstücksfläche in 1A-Innenstadtlage. Die insgesamt viereinhalb Stockwerke des Neubaus sind voll vermietet: die untere Etage wurde an das Gastronomiekonzept „HANS IM GLÜCK Burgergrill & Bar“ vergeben. Die oberen vier Geschosse mit 881 Quadratmeter Fläche und zwei Dachterrassen wurden an den IT-Dienstleister Frobese GmbH, die KKH Kaufmännische Krankenkasse sowie die Scheu + Engel GmbH vermietet.

KRASEMANN hat in der Funktion des Investors und der Bauherren die komplette Projektentwicklung übernommen: von der Konzeption und Planung über die Finanzierung bis zur gelungenen Fertigstellung. Das Investitionsvolumen für diese Liegenschaft beträgt rund elf Millionen Euro.

 

Pressekontakt:


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Dunja Mönnich
T +49 511 28397-96
E dunja.moennich@krasemann.de

KRASEMANN Immobilien Holding GmbH
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30171 Hannover

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